Willkommen auf der CIRSforte Projektseite!

Liebe Teilnehmer*innen an der CIRSforte-Studie,

wir freuen uns, dass Sie sich im Rahmen unseres gemeinsamen Projektes zu Berichts- und Lernsystemen (CIRS, Critical Incident Reporting Systems) in der ambulanten Versorgung für eine nachhaltige Sicherheitskultur  in Ihrer Praxis engagieren.

Um Sie größtmöglich dabei zu unterstützen, finden Sie auf dieser Seite jede Menge Arbeitsmaterialien zum Download, Termine für Workshops und Webinare sowie Erfahrungsberichte, die wir laufend aktualisieren.

Sie vermissen etwas oder haben eine Frage? Kontaktieren Sie unsere Telefon-Hotline.

CIRSforte Symposium II

Hier finden Sie Informationen zum CIRSforte Symposium II am 30. Oktober 2019 in Berlin.

Arbeitsmaterialien

Laden Sie sich hier unsere aktuellen Arbeitsmaterialien herunter.

Tipps

Auch wenn die Berichte nur für interne Zwecke genutzt werden, ist es ratsam, alle relevanten Informationen zu dokumentieren. Erst dadurch wird es möglich, aus dem Ereignis zu lernen. Und Sie können zu einem späteren Zeitpunkt noch nachvollziehen, worum es in diesem Fall konkret ging.

Wie kommen wir aus einem Fehler zu einer Lösung? Wie finden wir Ansatzpunkte für wirkungsvolle Maßnahmen und worauf sollten wir achten, um die neue Maßnahme erfolgreich in den Praxisablauf einzubinden?

Häufig gestellte Fragen

01. Was ist CIRSforte?

CIRSforte ist ein vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördertes Projekt für ambulante Praxen zur Fortentwicklung von Berichts- und Lernsystemen (Critical Incident Reporting System, kurz CIRS). In CIRSforte haben jetzt etwa 200 Praxen die Möglichkeit, sich bei der Einführung eines Berichts- und Lernsystems (CIRS) tatkräftig unterstützen zu lassen. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, dass die Praxis entweder ein neues System in papier- oder elektronischer Form einführt oder den bisher vorhandenen Austausch systematischer angeht.

CIRSforte stellt dabei zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung: Workshops, eine Handlungsempfehlung, Online-Schulungen, Arbeitsmaterialien und eine Telefon-Hotline helfen teilnehmenden Praxen dabei, kritische Ereignisse und Risiken in ihren Arbeitsabläufen zu identifizieren und als Anlass für Verbesserungen zu nutzen. Ziel ist es, durch die systematische Aufarbeitung von Fehlern und kritischen Ereignissen die Patientensicherheit zu verbessern. Weitere zu erwartende Effekte sind optimierte Arbeitsabläufe und eine stärkere Teambildung in den Praxen.

02. Was sind Berichts- und Lernsysteme?

Berichts- und Lernsysteme dienen der Dokumentation und Analyse sogenannter kritischer Ereignisse. Das Ziel dabei ist, vorbeugende Maßnahmen aus der Situation abzuleiten und für alle Kollegen nutzbar zu machen. Kritische Ereignisse können papierbasiert oder elektronisch erfasst werden. Die Auswertung kann durch eine/n Verantwortliche/n der Praxis erfolgen, sollte aber immer im Team besprochen werden.

Ein Critical Incident Reporting System (CIRS) ist ein Berichtssystem über kritische Vorkommnisse, mit dem anonymisiert kritische Ereignisse und Beinahe-Schäden dokumentiert und gemeldet werden. Im Gesundheitswesen ist es ein Instrument zur Verbesserung der Patientensicherheit. In Krankenhäusern ist die Nutzung des Systems seit 2014 gesetzlich festgelegt und ist auch in der ambulanten Patientenversorgung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB), Fünftes Buch, einzuführen und weiterzuentwickeln.

03. Wie werden Praxen vom Studienteam unterstützt?
  • Präsenz-Workshops zur Einführung in das Thema Patientensicherheit
  • Online-Module  zu den Themen Sicherheitskultur, Teamsitzung und Maßnahmenentwicklung
  • Webinare zum Austausch mit anderen Praxen
  • Arbeitsmaterialien wie Berichtsformulare, Fallanalyse-Schemata und viele weitere hilfreiche Vorlagen
  • Hotline für organisatorische und inhaltliche Fragen
  • Regelmäßige Newsletter mit aktuellem Stand des Projektes und anonymisierten Best-Practice Beispielen
04. Wie läuft ein Webinar ab?

Wenn Sie sehen möchten, wie ein Webinar abläuft, dann schauen Sie sich unser fünfminütiges Demo-Webinar mit der Projektleiterin Dr. Beate Müller an.